Nachverdichtung auf altem Gewerbeareal

Barmbeker Straße 35

Zwischen Schinkelquartier und Jarrestadt haben wir an der Barmbeker Straße auf einem alten Gewerbehof drei in Reihe stehende Wohngebäude mit 127 Wohneinheiten planen dürfen, die sich zukünftig selbstverständlich in die Nachbarschaft einfügen sollen. Die zwischengelagerten Wohnhöfe ermöglichen grüne Ausblicke aus den Wohnungen, großzügige Balkone und Dachterrassen bilden den Übergang zwischen Innen- und Außenraum. Qualität im Alltag wird hier großgeschrieben: Abläufe und Zugänglichkeiten der Bewohnenden sind möglichst realitätsnah und selbstverständlich gedacht.

Die Architektur greift dabei bewusst die Geschichte des Ortes als Gewerbestandort auf. Straßenseitig entsteht eine tiefenwirksame, ruhig gerasterte Fassade, deren vertikale Stahllisenen an die robuste Sprache gewerblicher Architektur erinnern und dem Ensemble zugleich eine präzise Gliederung verleihen. Die üppigen Balkone erhalten durch filigrane Doppelstützen sowie vorgelagerte Raffstores eine qualitätvolle private Schicht, die Offenheit und Rückzug gleichermaßen ermöglicht. So entwickelt sich zur Barmbeker Straße ein urbanes Gesicht, das durch die zukünftige U5-Haltestelle vor der Haustür zusätzlich gestärkt wird und die stadträumliche Urbanität gegenüber der Jarrestadt fortschreibt.

Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden.